Paul Vincent verstorben

 

Paul Vincent war nicht nur ein virtuoser Gitarrist, sondern ebenso ein origineller Komponist anspruchsvoller Töne, der zuletzt an vielen Filmmusiken gearbeitet hat.

Er war ein nachdenklicher Kopf, ein Mann des geschliffenen Wortes und als solcher PPVMedien verbunden: Paul führte für Soundcheck Interviews mit Helden wie Jimmy Page, Brian May oder Jan Hammer und verfasste Kolumnen. Bei PPVMedien erschien auch sein vielbeachtetes „Rock Guitar-Buch“.

Nach Anfängen bei Missus Beastly avancierte der Sohn eines klassischen Opernsängers in den ’70er Jahren zu einem der gefragtesten deutschen Studiogitarristen (Freddie Mercury, Meat Loaf, Eric Burdon). Vincent amtierte als Musikalischer Direktor von Udo Lindenbergs Panikorchester, popularisierte als musikalischer Kopf der Wolle Kriwanek Band schwäbischen Mundart-Rock, ging neue Wege mit Quartetto (drei E-Gitarren und E-Bass spielen Bach, Vivaldi, Mozart). Er veröffentlichte ein Dutzend Soloscheiben, zuletzt "Kammermusik" (Akustikduo mit Stephan Wissnet) und "300 Jahre Rock’n’Roll" (mit Vincent Rocks).

Am 25. Oktober erlag Paul Vincent gerade mal 65-jährig völlig überraschend einem Herzinfarkt. Rest in peace, Paul!

Philipp Roser

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