Ghosts of the Road: Corrosion of Conformity

26.03.15

Mit den Kollegen von freqs.tv haben wir uns mit Pepper Keenan und Woody Weatherman von Corrosion of Conformity in München getroffen. Neben Fragen zum Touralltag und Equipment war auch Zeit für ein wenig Sightseeing in der Münchner Innenstadt. Aber seht und lest selbst ...http://www.freqstv.com


Pepper, welches Gitarren-Arbeitsgerät hast du als verlässlichen Begleiter auf Tour dabei?

Pepper Keenan:
Bei COC spiele ich seit Jahren meine Custom Red von ESP. Sie ist definitiv mein Workhorse auf Tour. Sie ist mit einem Invader von Seymour Duncan am Steg ausgestattet, das war’s. Am Hals gibt es keinen Pickup. Der Toggleswitch ist deaktiviert. Die Jungs vom ESP Custom-Shop haben nicht nur auf meinen Wunsch die Gitarre mit Flor-de-Lies-Lilien-Inlays verziert, sondern den Korpus so fett wie bei einer Tele gebaut. In den Volumen-Regler habe ich eine kleine Schraube versenkt, damit ich live den Regler schneller auf und zu ziehen kann. Für die aktuelle COC-Tour habe ich mir noch eine neue ESP bauen lassen. Ich nenne sie „Dagger“. Ich hatte die Idee auf der Basis der ESP Viper die semiakustische Eigenschaft einer Thinline einzubauen. Nur statt des klassischen F-Lochs wollte ich die Form eines Dolches drin haben. Die Inlays sind ebenfalls in einer Dolch- oder Säbelform gehalten. Von der Gitarre gibt es nur zwei Stück weltweit, hahar!

Kannst du in einem Wort das Leben auf Tour auf den Punkt bringen?

Pepper:
Nein! Ha ha ha! Was auf Tour passiert, bleibt auf Tour. Den Spruch hast du bestimmt schon einmal gehört. Im Ernst: jeder Tag ist komplett anders. Ich versuche einfach eine gute Zeit zu haben und die verschiedenen Eindrücke in den unterschiedlichen Städten in mich aufzusaugen. Ich mag es raus zu gehen auf die Straße und die Leute und Fans in der jeweiligen Stadt zu treffen, in der wir spielen. Wir waren jetzt seit zwanzig Jahren nicht mehr in dem COC-Deliverance-Linup unterwegs. Die Reaktion unserer Fans ist uns wichtig. Und wir können uns nicht beschweren. Die Shows sind alle gut besucht und die Songs haben über die Jahre nicht gelitten. In der Tat spielen wir die alten Songs heute sogar besser als damals. Das fühlt sich gerade auf Tour wie eine Zeitreise an. Es ist als Band spannend zu sehen, wie man nach einer langjährigen Pause in einen gemeinsamen Groove kommt.

Was ist das schönste daran, wieder auf Tour zu ein?

Pepper:
Einfach raus zu gehen und wieder zu spielen. Wir und die Fans hatten ja jetzt fast zwanzig Jahre Zeit die Texte zu den verdammten Songs zu lernen.

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