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Test: LTD Black Metal Series Arrow, M & Phoenix

Schwarz sind alle meine Kleider

Dass mit der Produktbezeichnung „Black Metal“ nicht ausschließlich Vertreter des Heavy-Metal-Sub-Genres angesprochen werden, offenbart sich beim ersten Blick auf Korpusformen und Finish der Gitarren und ebenfalls beim zweiten Blick auf die verbauten Komponenten. LTDs Black-Metal-Serie bedient nämlich alle Saitenhexer des Heavy-Metiers. Ganz frisch ist die Black-Metal-Serie nicht mehr, deshalb aber nicht minder relevant. Auf jeden Fall ist sie umfangreich, weshalb sie auch über verschiedene Hefte verteilt immer mal wieder aufgegriffen wird. So findet ihr in guitar 7/19 einen ausführlichen Test zur Viper-7 Baritone Black Metal. In dieser Ausgabe untersucht ein prüfendes Paar Augen die Arrow, die M und die Phoenix.

Alle Gitarren der Serie habe ein paar Gemeinsamkeiten, unterscheiden sich dann aber an anderer Stelle wieder. Es handelt sich also nicht um die gleichen Specs, die einfach in verschiedene Korpusse gesetzt wurden. Die drei vorliegenden Gitarren sind allesamt Sechsaiter. Eine deckende, schwarze Matt-Lackierung ist genauso wie das schwarze Metallic-LTD-Logo auf der Kopfplatte allen Gitarren der Serie gemein. Auch finden wir an den drei vorliegenden Modellen jeweils einen Reverse Headstock, also eine umgekehrte Kopfplatte und somit jeweils eine Six-In-A-Row-Konfiguration der Stimm-Mechaniken. Umgekehrte Kopfplatten, speziell wenn sie spitz zulaufen, wie an der Arrow und der M, sind ein gängiges Design-Element bei Metal-Gitarren. Die M und die Arrow sind jeweils mit Grover-Mechaniken ausgestattet, die flüssig laufen und in der Regel auch nur einmal eingestellt werden, da beide Gitarren ein Floyd-Rose-100-System und ergo eine Locking-Nut verbaut haben. Die Stimmstabilität ist gewohnt gut, auch wenn mit Nachdruck am „Jammerhaken“ gezerrt und gedrückt wird. Die M ist die einzige mit passivem Tonabnehmer, der es aber absolut in sich hat und sich am Ende des Tages auch auf Platz eins des Siegertreppchens einnistet. Der Tonabnehmer mit Namen „Black Winter“ ist von Seymour Duncan und trägt in dieser Version den Namenszusatz „blackened“, was bedeutet, dass er komplett geschwärzt ist. Das kleine Aggregat hält, was es verspricht. Eine super differenzierte Wiedergabe der einzelnen Saiten und für den heftigen Output eine mehr als zufriedenstellende Dynamik. Mit dem einzigen Poti, der verbaut ist, ein Volumen-Poti mit Push-Pull-Funktion, kann der Humbucker gesplittet werden. Was rauskommt ist mittenstark, kantig und super tight – der Gainkanal des Blackstars knurrt und auch durch diverse Gain-Treter gescheucht, macht die M eine super Figur. Der dreistreifige, durchgehende Ahorn-Hals ist dem Sustain-Verhalten der Gitarre sicher nicht abträglich und befürchtete Schwing-Verlust durch die Floyd-Rose-Bridge sind in keiner Weise zu verzeichnen. Der Korpus ist aus Erle, das Griffbrett aus dunklem Makassar-Ebenholz. Das Halsprofil ist ein flaches, dünnes U. Die Halsbreite am Sattel beträgt 43 Millimeter, was nicht ungewöhnlich ist, Der Hals wirkt dennoch ungemein schmal, lässt sich vor allem aber top bespielen.

Der Pfeil

Die Arrow ist wohl die Kandidatin aus der ganzen Serie, die am meisten Frost- und Metal-Feeling aufkommen lässt. Die ungleich langen Flügel, die zu den Spitzen hin eine schmaler werdende Kontur geschliffen bekommen haben, sehen elegant und dennoch böse aus. Der Cutaway an der unteren Halsseite ist üppig und ausladend, was nicht nur die Erreichbarkeit des 24. Bundes zum Kinderspiel macht, sondern auch optisch ins Konzept passt. Zwischen den beiden Flügeln finden wir keine V-Form sondern eine runde Aussparung, die auf der Innenseite des deutlich längeren Oberflügels wie ein Widerhaken anmutet. Selbstredend schmeichelt auch dieses Element dem Gesamtbild, ist aber auch die perfekte Oberschenkel-Ablage, um im Sitzen zu spielen. Der Hals ist ähnlich wie der der M bemerkenswert dünn. Am Sattel nachgemessen, stellt sich raus, dass sich die Halsbreite hier sogar nur auf 42 Millimeter beläuft. Der Hals der Arrow ist wie bei der M durchgehend und ebenfalls aus drei Streifen Ahorn zusammengeleimt. Der Body beziehungsweise die Flügel sind aus Mahagoni, das Griffbrett, ebenfalls wie bei der M aus dunklem Makassar. Der Tonabnehmer ist dem Metal-Freund ein altgedienter guter Bekannter: der EMG 81. Der kann nämlich ordentlich Dampf machen – konnte er schon immer. Der Brüll-Block wird mit einer 9V-Batterie betrieben, die sich über eine mit zwei Schrauben befestigte Plastikabdeckung auf der Rückseite austauschen lässt. Die guten EMGs hält so eine Batterie aber im Regelfall lange genug frisch, dass man den Batteriewechsel gerne mal vergisst. Eine Push-Pull-Funktion hat der einzige Volume-Regler nicht, dafür finden wir aber gut eine Handbreit weiter einen Killswitch in Druckknopf-Form. Der macht eine Menge Freude, wenn man schnelle und rhythmische Signalunterbrechungen als Stilmittel einzusetzen weiß. Der EMG an der Bridge pumpt und faucht natürlich ohne Ende und gerade Palm-Mutes und stampfende Powerchord-Eskapaden springen einen extra erbarmungslos an. Der Black Winter von Seymour Duncan, der in der M verbaut ist, steht dem aber nicht wirklich nach. Der EMG mag mehr Masse untenrum mitbringen, die differenzierte Wiedergabe und den Biss in Höhen und Mitten bringt er aber nicht wie der passive Kollege. An Runterregeln und Aufräumen brauchen wir beim EMG an sich auch nicht zu denken, dafür ist er nicht gemacht. Geht zwar, klingt dann aber nur so mäßig cool.

Gurt gemacht

Die Gurtpins sind so angebracht, dass der Hals und die Kopfplatte nicht automatisch auf Tauchstation gehen. Das ist eine Krankheit die zu vielen Offset-Gitarren und Klassikern wie SG- oder V-Style Gitarren dazugehört – dadurch entstehen auch gerne Lackplatzer an Flügeln und Kopfplatten. Hier wurde zu Ende gedacht und praktikabel konstruiert – grazie!

Der Feuervogel

Und wieder findet eine LTD Phoenix ihren Weg in die guitar. In der guitar 12/20 findet ihr einen ausgiebigen Test zu den anderen beiden Phoenix 1000, die LTD neu aufgelegt hat. Die dort niedergeschriebene Liebeserklärung will wiederholt sein, insbesondere, weil die Phoenix Black Metal diejenige der drei Test-Kandidatinnen ist, die mit TOM-Bridge und Stop-Tailpiece statt FR-Bridge glänzt. Der KunststoffsSattel sieht gut aus und funktioniert – Freude kommt aber speziell bei den Locking-Tunern auf, die eine wahre Wohltat sind und auf jeder Gitarre verbaut gehören – meiner Meinung nach. Der aktive Fishman-Fluence-Modern-Humbucker hat zwei Voicings parat die mittels Push/Pull-Funktion des einzelnen Volume-Potis angewählt werden können.

Der Mittenspucker

Der Poti in gepushter Position spuckt deutlich mehr Mitten aus, angezogen ist er etwas drahtiger und dünner, räumt aber auch mumpfige Frequenzüberladung aus dem Weg, hier lässt sich beispielsweise bei voller Gain-Ladung mit Delay- und Hall-Fahnen experimentieren. Auch kann sukzessive und gleichbleibend der Amp mittels Volume-Poti aufgeräumt werden. Der Sweetspot, um immer noch genügend Crunch zu haben ist nicht leichter als beim EMG, aber schwerer als beim Black Winter zu finden. Sustain-Reserven hat die gute jede Menge, auch trocken angespielt schwingt und vibriert alles. Die Kopflastigkeit und das etwas sperrige Handling ist das gleiche wie bei den Schwestern in Vintage White und Rot (siehe Ausgabe 12/20) – der Coolness Faktor ist aber ebenso gegeben, wenn nicht sogar noch mehr Understatement aufs Tableau geschmettert wird. Genau wie die beiden mit Floyd-Rose ausgestatteten Black-Metal-Äxte, ist auch die Phoenix stark im Attack und bei beachtlichem Output super kontrollierbar – da haben ESP/LTD absolut ins Schwarze getroffen und ihre Hausaufgaben gemacht.

Das bleibt hängen

LTD hat sich mit der Black-Metal-Serie selbst ein Denkmal gesetzt und die Wünsche des Extreme-Metal erhört. Die drei Gitarren, wie auch die Viper-7, sind allesamt kompromisslose Metal-Gitarren, gemacht für ausgefahrene Lead- und Gain-Kanäle und schnelles und abgehacktes Spiel, also alles was extremen Metal so liebenswert macht. Man hat hier nicht versucht einen Tausendsassa zu basteln, dem jeder etwas abgewinnen kann, der aber nichts so richtig gut macht, sondern Nägel mit Köpfen gemacht. Das fängt beim Design an und wird mit dem Sound und der Bespielbarkeit komplettiert. Die Funktionalität ist uneingeschränkt gegeben ist und auch die Einstellung ab Werk verlangt quasi keine Nacharbeit. Für Freunde des harten Sounds, die im mittleren Budget fischen ist die Black-Metal-Serie von ESP/LTD eine hervorragende Option.

Test: Phil Zeppenfeld

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