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Victor Smolski - Die neue Band ist die Beste

Victor Smolski ist Almanac – so würde man das in den '80ern auf ein Filmplakat geschrieben haben. Stimmt heute aber nicht mehr: Trotz neuer Mitspieler ist der Metal der Band unverkennbar geblieben, das dritte Album ist folglich auch das beste bisher – und das härteste.

 Bleiben wir kurz in den '80ern, als der Metal richtig hart wurde: Nicht nur für Musiker dieses Genres galt damals – vor Digitalisierung und Produzenten-Pop – das dritte Album als entscheidend. Wenn man die Qualität damit halten konnte, und den eigenen Sound gefunden hatte, galt man als etabliert. Nicht, dass Victor Smolski das noch nötig hätte, der Mannmacht seit über dreißig Jahren Musik,hat mit Almanac nun aber endlich mal ein Projekt, das er zur Gänze kontrolliert.2016 erschien das Debüt Tsar, ein Jahrspäter Kingslayer – und dann war die Bandhinüber, also dauerte es bis jetzt zum neuen Album Rush Of Death.

Victor, was ist passiert? Sind Almanac ein Projekt oder eine Band?

Almanac war immer eine Band, aber die Zeiten und die Lebenseinstellunge und das Geschäft haben sich geändert. Es gibt wenige Bands, die noch zusammenhalten. Wir haben von Anfang an viel getourt, und das war für manche Leute zu viel. Wir reden ja nicht nur über Konzerte, sondern auch über Proben und Studioarbeit, das ists ehr intensiv. Manche von uns hatten noch normale Jobs, und waren immer abhängig davon, ob ihr Chef ihnen freigibt. Andere stellten ihre Familie mehr in den Vordergrund.

Victor im StudioUnd das passt mit einem Vollzeitmusiker wie dir nicht zusammen?

Das wäre im Prinzip schon zu halten, wenn ich nicht so viel ausprobieren wollte. Für mich besteht eine Band nicht nur aus Konzerten und Aufnahmen. Ich will mit den Leuten zusammenmusizieren. Ich sehe das auch nicht als Geschäft – das ist mein Leben!I ch genieße, was ich mache und ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte nicht der typische Band-Chef sein, der sagt: Hier sind die Songs, und so spielen wir die. Das ist, was man bei Projekten macht. Ich möchte mit Musikern spielen, die mich inspirieren.

Wie überlebt dann die Musik bei so vielen Besetzungswechseln?

Das fing nach dem ersten Album an, aber wir sind nie im Streit auseinander gegangen.Jeder Wechsel hat der Band gut getan, wir haben uns tierisch weiterentwickelt, der Spaßfaktor stieg.

Ist das auch der Grund, warum ihr vom kleinen Club bis zum Festivalalles gespielt habt?

Almanac ist eine Band, die mit verschiedenen Bühnen kompatibel ist. Es gibt Bands mit großen Produktionen, Leinwand, Pyro,bei denen vieles auf die Show aufbaut. Die können keinen kleinen Club rocken. Ich mag aber die Atmosphäre kleiner Gigs oder bei Workshops mit 10, 20 Leuten. Da habe ich höllischen Spaß, weil die Leute die Informationen einfach aufsaugen.

Na ja, aber große Produktionen etwa beim JUMF-Festival in Korea 2019 ...

Das hat auch was, einfach weil es so bombastisch war. Da bekommt man schon beim Soundcheck Gänsehaut. Aber du hast eben keinen Kontakt, du siehst keine Gesichter, weil die Leuteeinfach so weit weg sind. Dennoch, ich bin ganz froh, dass ich beides machen darf.

Beides von dir, den Klassik-Musiker und den Metalhead gibt es auf Rush Of Death jetzt auch wieder. . War das geplant, oder ist das beim Schreiben so entstanden?

Das war geplant, ich wollte eine A-und eine B-Seite machen, also eine Hälfte ohne und eine mit Orchester. Normalerweise komponiere ich ganz spontan und weiß gar nicht, was dann herauskommt. Diesmal habe ich mir vorheretwas Zeit genommen und nachgedacht, was wirklich meine Identität nach 30 Jahren Rockkarrierenach ist. Das ist zum einen das Heavy-Riffing wie bei Soundchaser(mit Rage, 2003 – d.Red.), dann die Soli mit denkleinen Extra-Teilen – und das andere ist Orchester, wie ich es mit der LMO-CD gemacht habe [mit Rage, 2013– d. Red.]. Ich wollte einen zweiten Teil zu „Suite Lingua Mortis“ machen. [...]

 

Das vollständige Interview gibt es im guitar Magazin Ausgabe 03 / 2020

guitar Ausgabe 03 / 2020 im Shop als E-Paper 

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