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Riffalong - Foo Fighters: Retter der Rockmusik

Dave Grohl gehört sicherlich zu den wichtigsten Persönlichkeiten der modernen Pop und Rockmusik. Er startete als Drummer von Nirvana im Hintergrund und wohl kaum jemand hätte ihm die Karriere als Frontmann und Rampensau zugetraut. Die wichtigsten Tipps und Tricks aus der Trickkiste des Foo-Fighter-Chefs haben wir euch im diesmaligen Riffalong zusammengestellt.

Dave Grohl ist ein Songwriter, der mit dem Herzen schreibt und sich eben diese besonderen Zeilen und Melodien ausdenken kann, die Millionen Fans rund um den Globus in seinen Bann ziehen. Bei ihm muss es dafür nicht großartig virtuos oder kompliziert sein. Er setzt auf einprägsame Gitarrenriffs, singbare Melodien und kraftvolle Drumbeats – alles nahezu komplett aus seiner Feder. Er ist ein Tausendsassa, der mehrere Instrumente beherrscht und sogar die Rolle als Audio-Engineer und Produzent im eigenen Studio übernimmt. Im Alleingang produzierte er im Anschluss an Nirvanas Aus das Debütalbum seiner Band Foo Fighters, das sich musikalisch und klanglich eindeutig von Nirvana abhebt.

foofighters bsp 1

So richtig massentauglich wurden die Foo Fighters spätestens mit dem zweiten Album The Colour And The Shape, dessen Singleauskopplung „My Hero“ in Beispiel 1 notiert ist. Grohl setzt häufig auf die Kombination von Rhythmusgitarren in Form von Powerchords und Single-Notes bei den Lead-Gitarren. Damit erzeugt er mehrstimmige Gitarren-Parts, die fast wie eine einzige Gitarre klingen. Synthesizer fanden bei den Foo Fighters lange Zeit nahezu gar nicht statt, sodass der für jede Gitarren-orientierte Rock-Produktion wichtige Soundteppich natürlich durch die Gitarrenentstehen muss.

foofighters bsp 2

Die Single „Learn To Fly“ des dritten Albums There Is Nothing Left To Lose schlägt 1999 ein und zählt bis heute zu den größten Hits der Band. Wieder geht es gitarrentechnisch zweistimmig zur Sache. Doch Grohl nutzt nicht simple Powerchords, sondern bevorzugt inzwischen Abwechslung durch gebrochene Akkorde. Etwas klischeebehaftet aber dennoch extrem funktional sind die Oktav-Powerchords(ohne Quinte), um eine Art schwebende Melodie zu erzeugen. Diese Rolle übernimmt hier die Leadgitarre. Spannend ist dabei das dezente Bending auf „3 und“ des zweiten Takts, welches aus der Gitarrenmelodie direkt einen großartigen Mitsingpart macht.

foofighters bsp 3

Das Gitarren-Intro zur Single „The Pretender“ sollte man besser nicht in die „Pop-Rock-Musik-ist-easy-“Schublade stecken. Hier geht es über einen geschmackvollen Am9-Akkord(Takt 1) in eine spannend harmonisierte Basslinie in Takt 2. Es folgt ein F#dim-Akkord mit abschließen dem Fmaj7. Inwieweit Grohl hierseinen Helden Jimmy Page und dessen Himmelstreppen-Song im Kopf hatte, lässt sich nur dezent vermuten. [...]

 

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