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Test: Alexander Pedals Superball Kinetic Modulator

Hyperraum der Delays

Vergesst, was ihr bisher von Delay-Pedalen gehört habt. Ping-Pong war gestern, heute ist Superball. Superball ist abgedrehter, spaciger, krasser – eben anders. Nicht einfach zu handhaben, aber mit einem gewissen Suchtfaktor. Der kleine Bodentreter entführt einen in den Hyperraum der Delays – und ihr tut dabei auch noch Gutes.

Die Effekteschmiede Alexander Pedals ist in North Carolina(USA) angesiedelt und wird von Matthew Farrow und seinen Mitstreitern betrieben. Sie alle haben als Mitarbeiter anderer Effekte-Hersteller reichlich Erfahrung in der Entwicklung solcher Geräte gesammelt. Matthew selbst hat sich seit 1990 bei Pharao Amplifiers und später bei Disaster Area Designs seine Sporen verdient. Wie bereits erwähnt, tut man beim Kauf eines Alexander Pedals ganz nebenbei auch noch Gutes. Da Matthews Bruder Alex 1987 als Kind  an Krebs gestorben ist, spendet er einen Teil des Erlöses eines jeden Effektpedals an eine wohltätige Einrichtung. Außerdem hat Matthew zu Ehren seines Bruders seine Firma nach ihm benannt.

alexander pedals superball kinetic modulator 1

Delay und mehr

Der Superball Kinetic Modulator entstand laut Matthew aus einem experimentellen Aufbau eines Delays. Und in der Tat ist dieser Effekt das Fundament, auf dem das Gerätaufbaut. Wie man es von herkömmlichen Delays kennt, verfügt auch der Superball über die Regler Time, Repeat, Mix und Filter, die an dieser Stelle nicht weiter erklärt werden müssen. Die Verzögerung kann zwischen 0 und 1024Millisekunden eingestellt werden. Alleine schon damit lassen sich interessante und gut klingende Delay-Effekte erzeugen. Das ist aber noch lange nicht alles. Jetzt kommt nämlich die Kinetik, die in der Gerätebezeichnung vermerkt ist, ins Spiel. Unter Kinetik versteht man in der Physik die Lehre von den Bewegungen und genau dies ist es, was der Superball dem Delay verpasst: eine ganze Menge Bewegung. Hierfür hat Matthew einen LFO und einen kleinen Step-Sequenzer eingebaut, die man getrennt voneinander oder gemeinsam zur Klanggestaltung nutzen kann.

Multi-Wave-LFO

Ein LFO ist ein langsam oszillierender Modulator (=Low Frequency Oscillator).Beim Superball verfügt er über fünf verschiedene Wellenformen und kann alle Delay-Parameter – also Time, Repeat, Mix und Filter– gleichzeitig in verschiedenen Intensitäten steuern. Hierfür weist man jedem Parameter einen, in welchem er vom LFO moduliert werden soll. Für den LFO selbst lässt sich die Geschwindigkeit, die Amplitude und die Wellenform (Sinus, Dreieck, Rechteck, Sägezahn und Treppen)einstellen. Man kann die Modulation wahlweise freilaufen lassen, per Fußtaster triggern oder über MIDI synchronisieren. a, ein MIDI Anschluss ist in Form einer mehrpoligen Klinkenbuchse vorhanden, für den Alexander Pedals ein passendes Kabel anbietet. Mit den LFO-Modulationen der Delay-Parameterlassen sich enorm viele Arten von Delays von sehr schön bis hin zu richtig schräg erzeugen. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 05 / 2020

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