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Test: Martin DX Woodstock 50th Anniversary

Die Festivalgitarre

2019 feierte das Woodstock-Festival seinen 50. Geburtstag. Grund genug für Martin Guitars, dies mit einem Sondermodellgebührend zu würdigen.

In den Tagen vor dem 15. August 1969 strömten geschätzt 400.000 Menschen zu den Weideflächen eines Bauern in der Nähe von Bethel im Bundesstaat New York, um auf dem Woodstock Music & Art Fair „drei Tage Frieden, Musik
und Liebe“ zu genießen. Am Ende wurde daraus das Hippie-Happening mit Live-Musik der Extraklasse. Unterschiedliche Stilrichtungen wie Folk, Country, Rock, Blues, Psychedelic und andere begeisterten das Publikum vom 15. August bis in den Morgen des 18. Augusts und sandten die vehemente Botschaft „Make Love Not War“ in die Welt. Insgesamt traten 32 hochkarätige Solointerpreten und Bands auf, darunter Jimi Hendrix, Joan Baez, Crosby, Stills & Nash, Canned Heat, Arlo Guthrie, Santana, Janis Joplin, Richie Havens, Jefferson Airplane, The Who, Blood, Sweat & Tears, Ten Years After und The Band, um nur einige zu nennen.
Im August 2019 jährte sich dieses Mega-Event zum 50sten Mal. Pünktlich zum Geburtstag brachte Martin gleich mehrere Woodstock-Sondermodelle auf den Markt, die gleichmäßig auf die drei-, vier- und fünfstelligen Preisbereiche verteilt sind. Dem preisgünstigsten Modell wollen wir hier genauer auf’s Griffbrett schauen. So bunt wie das Festival selbst kommt auch die Martin DX Woodstock 50th Anniversary daher. Robert Goetzl, Chris Martins Cousin, hat die künstlerische Gestaltung der Decke übernommen. Goetzl hat auch bereits etliche andere Martin-Gitarren geschmückt, wie etwas das Sondermodell zum 175sten Geburtstag der Firma Martin& Co., die D-420 Custom Signature, die D-18RG Custom Signature oder erst kürzlich die D-16E „Brexit“. In das knallrote Deckendesign der DX Woodstock flossen große Teile des ehemaligen Woodstock-Werbeplakats ein, wie etwa die auf einem Gitarrenhals sitzende Friedenstaube, die Farbgebung und die Schriftart. Ein Design, das viele Woodstock-Jünger, aber auch andere Liebhaber außergewöhnlicher Gitarrenoutfits ansprechen dürfte.

martin dx woodstock 50th anniversary 2

Auf dem Holzweg?

Mit Blick auf die Woodstock-Community und das aktuelle Interesse an Umweltfragen wurden zum Bau der Gitarre nur zertifizierte nachhaltige Hölzer verwendet. So besteht der gesamte Dreadnought-Korpus aus High Pressure Laminate (HPL), einer unter Druck gefestigten Schichtpressstoffplatte mit Deckfolie, für die keine Tropenhölzer geopfert werden müssen. HPL eignet sich recht gut als Material für Böden und Zargen, weshalb Martin seit längerem seine preisgünstige DX-Serie aus HPL-Teilen fertigt. Die Deckfolie kann in beliebiger Optik bedruckt werden. Bei der Woodstock sind dies die beschriebene Goetzl-Grafik auf der Decke sowie eine dunkle Palisander-Struktur auf Boden und Zargen. Auf ein Binding und Purfling verzichtet man gänzlich. Der Hals besteht aus Rust Birch Laminate, ein ausdünnen Birkenholzscheiben verleimtes Schichtholz mit hoher Steifigkeit. Die Schichten sind als aparte Streifenstruktur deutlich zuerkennen. Für Griffbrett und Steg verwendet man Richlite, einen sehr widerstandsfähigen, nachhaltigen Werkstoff, der ausgepresstem, in Harz getränktem Papier besteht und der sich unter anderem für Gitarrengriffbretter hervorragend eignet. Die Saiten werden von geschlossenen Chrommechaniken zuverlässig in Stimmung gehalten und führen über einen Corian-Sattel zum Steg, wo sie von weißen Kunststoffpins gehalten werden. Die kompensierte Stegeinlage besteht aus Tusq. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es guitar Magazin Ausgabe 07 / 2020

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