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Test: Fender American Professional II Telecaster

Nimmermüde Telecaster

Fender American Professional II Telecaster

Leo Fender würde sich wahrscheinlich verhältnismäßig entspannt zurücklehnen, wenn er denn noch unter uns weilte. Der große Pionier der E-Gitarre war unablässig dran, seine Entwürfe und Produkte zu verbessern. Fenders neue Serie, die American Professional II, bleibt diesem Spirit treu.

fender american professional ii telecaster

Die Telecaster ist eine Urformen der E-Gitarre und aus dem visuellen und akustischen Kosmos der Gitarristen, ja der gesamten Musik-Geschichte seit den1950ern, nicht wegzudenken.Sie war nicht nur die erste wirklich in großen Stückzahlen und industriell produzierte E-Gitarre, sie hat mit ihrem charakteristischen Klang eine eigene Sound-Ästhetik geschaffen. Im Country-Bereich kommt kaum jemand darum herum, die Tele auszupacken. Zugegeben, Johnny Hiland mit seiner PRS oder Keith Urban, der gerne mal zur Les Paul Junior greift sind Ausnahmen. Aber nur auf den ersten Blick, denn Hilandent lockt seiner PRS schon ziemlich knackige Sounds und auch eine Junior mit Wraparound-Brücke und P-90 hat in den allermeisten Fällen genügend „Snap“ in den Mitten. Was ich sagen will? Egal, was die beiden Herren nun auch im Einzelfall als Instrument auffahren, die zu Grunde liegende Klangästhetik –Attack, Twang und knallige Mitten mit packenden Höhen–, die ist auch hier angesagt. Die Tele kann aber viel mehr. Einerseits ist sie das Instrument der Country-Flitzer, andererseits aber in den Händen diverser Songwriter die elektrifizierte Fortsetzung der Westerngitarre. Was wäre Bruce Springsteen ohne sein Telecaster respektive deren Vorgängerin, der Esquire? Was wäre Tom Petty ohne seine Tele in Butterscotch Blonde? Und ja, was wären Status Quo ohne ihre runtergerockten Teles? Eben, nicht mal halb so ikonisch. Was macht also Fenders neue American-Pro-II-Tele anders?

Alles neu?

Die gute Nachricht nachdem Öffnen des Koffers zuerst: Es ist eine Telecaster, und eine hübsche noch dazu. Ein deckend metallic-dunkeltürkis lackierter Erlenkorpus, Ahornhals mit Palisandergriffbrett und „skunk stripe“ auf der Rückseite. Warum ein „skunk stripe“? Gute Frage, verschließt dieser ja bei Ahorneinteiler-Hälsen die Fräsung für den Halsstab. Da besagte Ahorneinteiler-Hälse eben kein separat aufgeleimtes Griffbrett besitzen, müssen die Truss-Rods von hinten montiert werden. Dieser Fräs-Kanal wird dann mit einem Streifen Nussbaum verschlossen. Wird das Griffbrett separat aufgeleimt, dann kann der Truss-Rod-Kanal davor von oben eingefräst werden, man braucht den „skunk stripe“ also gar nicht. Ich denke, dass man sich bei Fender, ganz im Sinne des Gründers, für eine möglichst effiziente und rationelle Fertigung entschieden hat. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 11 / 2020

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