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Test: Heritage Guitars Standard

Da steht Rock’n’Roll drauf

Heritage Guitars Standard H-535 Trans Cherry

Heritage Guitars gehören zweifellos zu einer exklusiven Riege amerikanischer Gitarrenfirmen, die neben einer interessanten Geschichte auch die entsprechenden Instrumente im Programm haben. Eine davon ist die Semi-Akustik H-535 in Trans Cherry. Die hätte Chuck garantiert auch gefallen.

heritage guitars standard h 535 trans cherry

Die optische Nähe derH-535 zu GibsonsES-335 kommt nicht von ungefähr und vor allem zurecht, denn Heritage haben in den Achtzigern da weitergemacht, wo Gibson damals unter Führung des Norlin-Konzerns aufgehört hatten. Kleiner Rückblick gefällig? Norlin übernahm 1969 die Geschicke der Firma Gibson. Einsparungen auf Kosten der Qualität zum Zwecke der Gewinnmaximierung waren noch nie besonders förderlich, wenn man hervorragende Instrumente bauen will. Dazu kam, dass die Les Paul und ihre Kolleginnen wie die ES-335 damals einfach keine Kassenschlager waren. Es kam, was kommen musste,1985 wurde Gibson an Henry Juskiewicz verkauft. Und in diesem Jahr beginnt auch die Geschichte von Heritage Guitars. Damals erworben einige ehemalige Gibson-Mitarbeiter Maschinen, Werkzeug und Fläche in der 225 Parson Street, dem ehemaligen Gibson-Hauptquartier. In dieser Konstellation und mit dieser Erfahrung im Nacken, war absehbar, dass sich Heritage dem Instrumentenbau der 50er Jahre verpflichtet sahen: Handarbeit, gute Hölzer und individuelle Instrumente, die Seele besitzen und nicht nur die Dollars in die Kasse spülen sollten.

Holz der Heritage

Nennt mich nostalgisch, aber ich weiß noch heute, wie gut die Heritage eines ehemaligen Musiker-Kollegen war. Nun sind Heritage mit neuem Vertrieb und neuen Instrumenten wieder am Start und es stellt sich nur eine Frage: Sind sie noch so gut wie dazu mal? Um hier niemand auf die Folter zu spannen, gleich vorab, die H-535 ist ein tolles Instrument. Dabei reden wir noch nicht mal über die Optik, denn Riegelahorn und Cherry-Red-Lackierungen sind immer auch Geschmackssache. Wer es dezenter mag, sie steht auch in Schwarz, Sunburst und "Antique natural" parat. Optik beiseite und auch den persönlichen Geschmack beiseite gelassen, es gibt ein paar ganz handfeste Charaktereigenschaften bei Gitarren, die je nach Anwendungszweck den Gitarristen glücklich machen. Bei der vorliegenden Gitarre wären das in erster Linie ein knackiges Attack, das sich mit einer „Schwingfreude“ paart, wie man es nicht alle Tage in einem Instrument kombiniert bekommt.

Die H-535 bringt viele akustische Anteile mit, was angesichts der Archtop-Konstruktion aus gesperrtem Ahorn mit einer feinen Maserung übrigens, wenig verwunderlich ist. Geschmückt wird diese mit einem cremefarbenen Binding, das sich um Boden, Decke und Palisander-Griffbrett zieht. Damit sich die Gitarre bei hohen Lautstärken und viel Gain nicht in unkontrollierbaren Feedback-Orgien verliert, verbindet ein Sustainblock aus Fichte die Decke mit dem Boden, zugleich bietet dieser der Tune-o-Matic-Brücke samt Tailpiece und den Tonabnehmern sicheren Halt. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 09 / 2020

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