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Test: Ramp S-Ray

Strahlen aus den Fünfzigern

Ramp S-Ray

Der eine oder andere Leser wird sich noch an die Ramp Hornet Junior J-Style aus guitar-Ausgabe 4/19 erinnern, die mächtig Eindruck in der Redaktion geschunden hat. Mit der Ramp S-Ray haben wir nun ein weiteres Testgerät aus der oberbayerischen Gitarrenschmiede auf dem Prüfstand.

ramp s ray 1

Ramp wurden 2012von Stephan Zahm gegründet, der sowohl für das Modell-Design, die Komponentenbestückung als auch die Elektronik und den Verkauf verantwortlich ist. Sein partner in crimestellt Gitarrenbaumeister Stefan Meigel dar, der in der Gitarrenbau-Szene kein Unbekannter ist und mit Meigel Guitars hochwertige Akustikgitarren herstellt, die ihr auch immer wieder mal als Acoustic-Dreams in unserem Schwesterheft guitar acoustic entdecken könnt. Ramp haben es sich nun zum Ziel gesetzt, den Charakter klassischer Gitarrentypen mit einem individuellen Look zu kombinieren und so Gitarren mit eigenständigem Charme und besonderem Charakter zu erschaffen. Als besondere Inspiration dient dabei der Stil der Swinging Fifties und Sixties, die bis heute durch ihr Stromlinienform, ihre besondere Farbwahl und natürlich durch ihren zeitlosen Look faszinieren und ihre Anhänger haben.

Die Extra-Meile

Mit der S-Ray-Modellreihe spielen Ramp Guitars nun die Retro-Karte wieder voll aus – und das im besten Sinne. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der asymmetrischen Design-Philosophie, die sich in Form von Korpus und dem tränenförmigen Pickguard bemerkbar macht sowie dem Long-Tenon-Neck, bei dem der Hals noch weiter als bei „handelsüblichen“ Gitarren in den Korpus reicht (bei alten Gibsons bis unter den Halspickup) und durch die größere Verbindungsfläche ein noch besseres Schwingungsverhalten erzeugt. Da Ramp in erster Linie ein Custom-Shop sind, steht die S-Ray auch in folgenden Varianten zur Verfügung: Beim Top gibt es die Option einer aufgeleimten Decke, die Hollow-Variante gestaltet die S-Ray als eine semiakustische Gitarre, bei Carve werden die Kanten konkavgeformt und Shape beinhaltet eine angepasste Form für den Arm und die Brust. Selbstverständlich lässt sich bei Bedarf der Korpus sowie der Hals optional in Hochglanz oder matt lackieren. Auch in Sachen Pickup-Bestückung bleibt dem Käufer die süße Qual der Wahl. Zum Beispiel kann die S-Ray auch mit Humbuckern bestückt bestellt werden, die vorliegende Testvariante der Gitarre ist mit P-90-Tonabnehmernausgestattet. Ihr seht, Ramp machen Gitarre-Träume wahr, hier bedeutet Custom wirklich noch Custom. Kommen wir nun zu unserem Testgerät.

Das Test-Objekt

Die zum Test vorliegende Ramp S-Ray Top ist aus einem zweiteiligen Korpus aus Honduras-Mahagoni gefertigt und durch seine asymmetrische Form ein echter Hingucker – Retro-Assoziation werden geradezu heraufbeschwört. Darauf montiert ist ein Plexi-Pickguard, das auf der Rückseite weiß lackiert ist und mit seiner geschwungenen Form der Ramp ebenfalls eine spannende Dynamik verleiht. Die Decke ist in Spice Orange Metallic lackiert, Zarge und Boden in Klarlack, glänzend mit Nitrozellulose, der Kontrast aus natürlicher und farbiger Lackierung ergibt dadurch einen angenehmen Kontrast, bei dem man spürt und sieht, dass die Gitarre aus Holz gefertigt ist – was bei den gefühlt zentimeterdicken Lackschichten so mancher Gitarre heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Der einteilige Hals ist ebenfalls aus Honduras-Mahagoni gefertigt und genau so wie die Rückseite des Korpus in mit einem Klarlack-Finish glänzend lackiert. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 12 / 2020

guitar Ausgabe 12 / 2020 im Shop als E-Paper

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