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Test: Zwei Hagstrom-Gitarren

Zwei ungleiche Schwestern

Hagstrom Ultra Swede Worn Denim & Ultra Max Dark Storm

Was äußerlich ähnlich ausschaut, muss noch lange nicht gleich sein. Klar, die ikonische Hagstrom-Kopfplatte, die extravaganten Hardware-Designs an Potis, Mechaniken und Pickup-Wahlschalter und die Chrome-Abdeckungen über den Sustain-Block-Tailpieces sprechen zwar ganz eindeutig und gleichsam den schwedischen Sing-Sang, spätestens beim zweiten Blick und angelegter Hand offenbart sich aber, welche hier die kleine und welche die große Schwester ist.

hagstrom ultra max dark storm

Die Ultra Max ist beim ersten Griff deutlich schwerer als die etwas zierlichere Ultra Swede. Zum größeren Eindruck trägt auch die „Fullerton-Mensur“ mit 25,5“bei. An einem LP-shaped-Korpus mit 22 Medium-Jumbo-Bünden ist das eherungewohnt. Gleichsam sorgt die lange Mensur für ein strafferes Spielgefühl, der Bulldozer in düsterem „Dark-Storm-Burst“-Finish bellt nach Heavy-Riffs. Die Verarbeitung ist weitestgehend makellos, der Mahagoni-Korpus, den eine geflammte Ahorndecke verziert, ist geschmackvoll von einem fünflagigen Binding eingefasst. Hals und Kopfplatte begnügen sich mit einem dreilagigen Binding. Das Griffbrett der Ultra Max ist aus Resinator-Wood, ein drucklaminierter Holz-Verbundstoff, den Hagstrom auf vielen ihrer Instrumente verwenden und der mit seiner dunklen, beinahe schwarzen Färbung an extrem glattgeschliffenes Ebenolz erinnert. Auf den ersten Blick und beim ersten Griff fällt nicht auf, dass keine Maserung zu sehen ist, stört aber auch nicht weiter. Sieht gut aus, fühlt sich äußerst smooth an und fügt sich mit den Pearloid-Block-Intarsien zur Orientierung, passgenau ins Gesamtbild ein. Im Gegensatz zu den sonst matten Finish-Optionen der Ultra-Max-Serie, erstrahlt die limitierte Version in Hochglanz. Die dunklen Ahornflammen versiegen in Richtung des Hals-Ansatzes durch den Burst-Effekt in einer deckenden Schwarz-Lackierung. Die Tonabnehmer-Abdeckungen der Custom-60-Humbucker vermitteln eine gewisse Bodenständigkeit und erinnern an die kernige Seele des Instrumentes.

Un- & Plugged

Was die Einstellung ab Werk angeht, gibt es nichts zu mosern. Kurz nachgestimmt, und was schon unplugged Freude aufkommen ließ, bestätigt sich auch am Verstärker. Satt und nebengeräuscharm wuchten die beiden Alnico-5-Magneten Riffs und Akkorde aus der Box. Sauberes Spiel ist angesagt, denn verschwommen oder undefiniert ist hier nichts. Die Coil-Split-Option im Tonregler überzeugt. Speziell der Hals-Humbucker singt als Einzelspuler kehlig und unten rum voluminös in überzeugendem Timbre. Selbst bei vorgeschaltetem Fuzz im Berserker-Modus, werden Feedbacks nicht zum Problem, nur mit dem Singlecoil-Brummen muss man in der Split-Option leben. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 12 / 2020

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