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Test: Driftwood Purple Nightmare

Oh, du schöner Nachtmahr

Mit seinem 100-Watt-Vollröhren-Topteil Purple Nightmare erntet Driftwood aus Obergurig in Sachsen insbesondere im Metalbereich viel Lob. Zeit, sich diesen Boutique-Verstärker näher anzusehen.

 Zunächst einmal fällt die wirklich schmucke Optik des zweikanaligen Verstärkers ins Auge. Unser Testgerät ist in dekorativ gemustertes Tolex gewandet, während die Front mit einer geflammten, violett lackiertem Blende aus Ahornholz für Aufmerksamkeit sorgt. Tatsächlich hat der Kunde bei optischen Details sogar freie Wahl, denn Firmeninhaber Marek Drozdowski versteht sich als Custom-Anbieter. So weist die Bebilderung dieses Tests diverse Design-Optionen des Amps auf. Der Purple Nightmare setzt in der vorliegenden Ausführung auf je zwei 6L6- oder KT88-Endstufenröhren. Sie können ab Werk oder nachträglich durch sockelkompatible Modelle (EL34, KT77) ersetzt werden – zwei Biasregler sind dafür auf der Rückseite zugänglich. Der nötige Strom stammt aus hochwertigen handgewickelten Trafos und Übertragern. Vorstufe, der serielle schaltbare Loop und der Phaseninverter greifen auf insgesamt fünf ECC83-Röhren zurück. Beide Kanäle verfügen über eine eigene passive, dreibandige Klangregelung, die in der Endstufe noch um Rumble- und Sharp-Regler (Presence) und zwei Master-Volume-Regler ergänzt wird. Besonderheit des Verstärkers sind ein integriertes Noise Gate und eine „Tube-Screamer“- Schaltung.

driftwood purple nightmare 2

Ein Überblick

Aber beginnen wir am Anfang: Es gibt einen universellen Eingang. Der Clean-Kanal bietet neben dem EQ Gain- und Pegelregler sowie eine Brightschaltung. Kanal 2 bietet die gleichen Bedienelemente, wartet aber mit einer Low/High-Gainstufenumschaltung auf. Besagte Tube-Screamer-Schaltung (T/S) ist in Gain, Ausgangslautstärke und Ton justierbar und erweitert die Vielfalt der abrufbaren verzerrten Klänge. Er lässt sich über einen rückwärtigen Schalter konfigurieren: dauerhaft eingeschaltet, fest auf einem der Kanäle, mit Master 2 oder per Fußschalter schaltbar. Für den Loop steht eine zweite Routing-Auswahl bereit, ebenso wie für das in Empfindlichkeit regelbare Noise Gate. Es lässt sich beispielsweise mit dem Aufruf von Master 2 deaktivieren, um stehenden Tönen im Solo nicht ins Gehege zu kommen. Nur gut, dass der Purple Nightmare bei dieser Vielfalt mit einem robusten Fußschalter ausgeliefert wird. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 02 / 2020

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