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Test: Electro-Harmonix Ram's Head Big Muff Pi

Mit dem Kopf durch die Wand

Das mit dem Spitznamen Violet Ram's Head versehene Big-Muff-Modell gilt unter Kennern als die gesuchteste Variante des Distortion-Klassikers. Nacherfolgreichen Re-Issues der Modelle Green Russian, Op-Amp und Triangle legt der nimmermüde Hersteller aus New York nun auch dieses Modell in einem kleinen Gehäuse erneut auf.

electro harmonix rams head big muff pi 2

Laut EHX handelt es sich hier um eine Wiederauflage des Big-Muff-Pi-Modells von 1973, dem sogenannten Violet Ram’s Head – der Name stammt von der Farbe des EHX-Logos mit dem markanten Gesicht und dessen Interpretation als Widderkopf. Sie wurde zwischen 1973 und 1977 in New York produziert und hat insbesondere durch David Gilmour auf den Pink-Floyd-Alben Animals, The Wall, The Final Cut, Delicate Sound of Thunder und Live at Pompeii ihren Platz in der Musikgeschichte gesichert. Hinter der Schaltung des Originals stehen Bob Myer und Mike Matthews, während die Neuauflage unter der technischen Leitung von Gino Maisano entstand der sich schon für die genannten Reissues verantwortlich zeigte. Laut Big-Muff-Ikone Kit Rae (www.kitrae.net/music/big_muff_history.html) gibt es innerhalb der Baureihe mehrere Designvarianten sowie Veränderungen an den Bauteilen. Entsprechend wurde als Vorlage eine besonders gut klingende Vintage-Version ausgewählt und nachgebaut –sinnvollerweise in klassischer Thru-Hole-Technik und mit den Bauteilen, die auch im selektierten Original eingesetzt wurden. Als klangprägender Transistorkommt der BC547 zum Einsatz.

Real ermittelt

Laut eigenen Angaben ging man bei EHX zusätzlich den Weg, die realen Werte der gealterten Bauteile zu ermitteln, statt sich auf die aufgedruckten Werte zu verlassen, die seinerzeit zudem beachtlichen Toleranzen unterlagen. Im Unterschied dazu sind die Widerstände in SMD-Technik verbaut. Letztlich aber gibt sich auch die Neuauflage nicht unverändert: Sie greift zu einem Kompaktgehäuse und ergänzt eine True-Bypass-Schaltung sowie eine Status-LED. Dazu setzt die Reissue auf die rote Firmenschrift. Wie üblich kann man sich bei EHX auf ein robustes Metallgehäuse verlassen, in diesem Fall mit möglichem Batteriebetrieb. Regelbar sind die klassischen Parameter: Ausgangslautstärke (Volume),Verzerrungsgrad (Sustain)und die Klangregelung(Tone). Ansonsten gibt es den obligatorischen Fußschalter.

Überfahr den Amp

Der Ram's Head klingt aggressiv und kräftig. Der Volumeregler liefert dabei bei Bedarf einen kräftigen Pegelschub, mit dem sich der Amp überfahren lässt. Wirklich prägend ist jedoch der Sustainregler. Er liefert bereits in der Minimalstellungeinen ausgeprägten Crunch, der sehr schnell, für meine Begriffe sogar zu schnell, in eine heftige Verzerrung überwechselt. Nebengeräusche lassen sich bei hohen Gaineinstellungen und bei Höhenanhebung nicht vermeiden – damit muss man leben. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 05 / 2020

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