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Test: Electro-Harmonix 5MM Power Amp

Kleinkalibriger Kracher

Die leicht verrückte Soundboxen-Schmiede aus dem Big Apple hat es wieder getan. Eine kleine Kiste namens 5MM erweitert das New Yorker Portfolio in Sachen Signal-Verstärker. Also neben dem gigantischen Effekt-Sortiment …

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EHX haben sich Marketingtechnisch in einer Ecke mit den Kaliforniern von Ben & Jerrys angesiedelt. Erstere stellen allerdings Gitarreneffekte her, letztere Speiseeis. Der rote Faden sind die verrückten Kreationen, nach denen niemand gefragt hat, die dem Hör- beziehungsweise Geschmackssinn aber ganz neue Dimensionen eröffnen. Electro-Harmonix können aber auch ganz logisch. Obwohl sich der Produktionsprozess von Effekt-Pedalen und Verstärkern im Pedalformat wohl nicht allzu sehr unterscheiden dürfte, sind die Verstärker-Systeme von EHX sowas wie eine Erweiterung der Produktpalette auf einer weiteren Ebene. Alle Verstärker sind nämlich astreine Pedalplattformen. Während rund um den Globus verschiedene Hersteller seit einigen Jahren ihre ganz eigene Antwort auf Verstärker-Profiler und digitale Lösungen erdenken und dank der „Lunchbox-Amps“ der Anglizismus „Downsizing“ von der Automobilindustrie als Trend in die Welt der Verstärker transzendiert ist, reihen sich EHX einfach mit einer modifizierten Variante ihres 44Magnum und 22Caliberin den zeitgenössischen Kanon ein. Ok, genug der hochtrabenden Formulierungen und Anglizismen. Klartext jetze ...

Butter bei die Treter

Der 5MM ist ein winziger Transistor-Verstärker im Effektpedalformat mit den Maßen 4,4 x 11,5x 7 Zentimeter. Ungleich seiner leistungsstärkeren Geschwister in der 44- und 22-Watt-Version, ist die „Fünf“ im Namen nicht bezeichnend für die Leistung. Lediglich 2,5 Watt bringt der Neuling an Kraft mit. Das reicht übrigens dicke aus. Genau wie die beiden leistungsstärkeren Vorgänger, ist der Amp im Pedalformat äußerst simpel, vielleicht sogar etwas zu simpel aufgebaut. Obwohl das Format an Bodentreter erinnert, fehlt dem Winzling nämlich die Pedalfunktion. Ein Standby oder On/Off-Schalter wäre nett gewesen. So lässt sich, auch wenn Box oder Amp keinen Schaden nehmen, der 5MM nicht von einer Box trennen oder  ausschalten, ohne ein Knacken von sich zu geben, das man so nur kennt, wenn man mal wieder verschwitzt hat, beim Gitarrenwechsel zuerst den Standby-Schalter zu aktivieren oder wenn man das Kabel aus dem Verstärker zieht. Das kann man natürlich auch hier machen und das Knacken so umgehen, nur ist der 5MM dafür prädestiniert, auf Pedalboards als Backup oder einfach als kleiner Amp Platz zu finden. Und ja, da muss man sich eben runterbücken. Mimimi – schon klar. So wild ist das auch nicht, der Redakteursbauch ist beim In-die-Hocke-gehen aber nun mal im Weg. [Frag mal … – der Rest der Redaktion] Abseits davon hat sich im Vergleich zu den Vorgängern nur die Grafik verändert. [...]

 

Den vollen Testberichtgibt es im guitar Magazin Ausgabe 01 / 2020

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