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Test: Gamble Guitars Rockfire Semi Custom

Wie auf einer Wolke

Die Gitarren aus der Manufaktur von Sascha Proske aus Ratingen sind längst kein Geheimtipp mehr. Und das ist auch gut so. Dabei kommt der frische Wind, den die Gamble-Gitarren in die deutsche Gitarrenbauer-Szene bringen, nicht von ungefähr. Die Designs sind variantenreich, die Fertigung auf höchstem Niveau, und der Sound hat Charakter. Zum Test haben wir diesmal eine federleichte Semihollow-Variante der typischen Gamble-Form Rockfire. Vor allem in Bezug auf die Hölzer haben wir es hier mit etwas ganz Besonderem zu tun. Seid gespannt.

gamble guitars rockfire semi custom

Eine wunderschöne bookmatched AAA Flamed-Maple-Decke strahlt einem entgegen, sobald man den Gitarren-Koffer öffnet. In einem gediegenen Faded Sunburst funkelt einen die Rockfire Semi direkt an - die vorliegende Nitro-Lackierung ist die perfekte Mischung aus charmanter Patina und sauber ausgeführter Arbeit. Nimmt man die Gitarre in die Hand, kommt sofort der zweite Aha-Moment: Das Teil ist federleicht. Lediglich 2,5 Kilobringt die Gitarre auf die Waage – das ist selbst für eine schlanke Semi-Hollowbody äußerst wenig. Hauptgrund für diese ungewöhnliche Leichtigkeit ist das Holz aus dem der Korpus sowie der einteilige Hals gefertigt sind. Verwendet wurde Cedro-Holz in einer besonders leichten Ausführung. Cedro zählt zur Familie der Mahagoni-Hölzer– nicht zu verwechseln mit Cedar, der Zeder, die zu den Nadelhölzern zählt – und verfügt überein besonders reichhaltiges Oberton-Verhalten. Bei Gamble Guitars hat man sich mittlerweile auf das Holz spezialisiert und kennt sich bestens in dessen verschiedenen Unterarten aus. Fast die Hälfte aller derzeit im Bau befindlichen Gamble-Gitarren wird aus Cedro gefertigt – größtenteils auf Nachfrage. Die Mensur der Gitarre beträgt 635 Millimeter und liegt damit genau zwischen Gibson und Fender, was vielen Gitarristen entgegenkommen düfte. Das D-Profil des Halses fällt gemäßigt aus und ist eine schöne griffige Variante die man neben den Alltags-C-Profilen gerne mal in den Händen hält. Ob selbstbewusste Akkorde oder kraftvolles Solo-Spiel – hier hat man die Gitarre im Griff und findet sich auf den 6105-Medium-Jumbo-Bünden aus dem Hause Ferdinand Wagner sofortzurecht. Beim genaueren Blick auf das Griffbrett-Holz kommt das nächste Erstaunen – es handelt sich hierbei um 6000 Jahrealte Mooreiche aus Osteuropa. Viel Arbeit sei nötig gewesen so eine tolle Färbung zu finden, die das Holz erst bekommt wenn es während seines Aufenthalts im Moor mit vielen Mineralienangereichert wurde. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im Ausgabe 01 / 2020

guitar Ausgabe 01 / 2020 im Shop als E-Paper

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