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Test: Höfner Verythin HCT-VTH-SP

Schlanke Gitarren fürs schlanke Portmonnaie

Höfner Verythin HCT-VTH-SP

Der deutsche Traditionshersteller Höfner bringt 2020 ein leichtabgeändertes Modell der Verythin Contemporary Series auf den Markt. In zwei schicken Farben präsentieren sich die Gitarren als Ergänzung zu den günstigen Modellen der Serie, die ebenfalls in China gefertigt werden. Die Verythin HCT-VTH-SP ist auf ein Jahr limitiert.

Viele Musiker verbinden mit Höfner Streichinstrumente oder den legendären Beatles-Bass, die Beat-Gitarren der Sechziger, abe rvor allem Instrumente aus deutscher Fertigung im mittleren oder gehobenen Preissegment. Dass Höfner jedoch seit einigen Jahren auch günstigere Gitarren in einem Werk in Peking bauen lässt, ist vielen nicht bekannt. Um auch Einsteiger oder Fortgeschrittene mit schmalerem Budget Freude an einer Höfner haben zulassen, gibt es nun immer mehr Modelle, die kostengünstig in China gebaut werden.

hoefner verythin hct vth sp rueckseite

Optisch schick

In vollem Rot und hellem Sunburst glänzen die beiden neuen Verythin-Gitarren um die Wette. Optisch sind diese von den bisherigen HTC-VTH-Modellen zu unterscheiden durch die Catseye-Schalllöcher, die auch schon bei teureren Höfner-Gitarren zu sehen waren, als auch durch das Reduzieren von vier auf drei Potis. Diese sind nun in einer Linie oberhalb des Schalllochs angebracht, wobei die Lautstärke desjeweiligen Tonabnehmers gesondert geregelt werden kann, der einzelne Tone-Regler aber für beide greift. Prägnant ist auch das Fehlen eines Pickguards. Die etwas kleiner gefertige Höfner-Kopfplatte wird durch das Fackel-Logo als Inlay verziert. Rund um die Gitarre verläuft ein sauberverarbeitetes cremefarbenes Binding. Bei der Orientierung helfen klassische Dot-Inlays im Griffbrett und kleine schwarze Punkte im Hals-Binding. Allgemein ist die Verarbeitung für die mittlere dreistellige Preisklassebemerkenswert gut. Die Bund-Enden sind sauberabgeschliffen, das Holz ist passgenau verleimt und alle mechanischen Teilefühlen sich stabil und wertig an. Kleine Minuspunkte gibt es für leicht eiernde Volume- und Tone-Regler und den Dreiwege-Kippschalter zur Tonabnehmer-Wahl, der recht viel Spiel zu allen Seiten hat. Der lackierte Hals ist sauber eingeleimt und liegt gut in der Hand. Das Profil erinnert dabei an einen etwas dünneren Les-Paul-Hals, wozu auch die Mensur mit24,75“ (62,8 cm) passt. Die Kopflastigkeit lässt sich beidem nur circa sechs Zentimeterdicken und fast hohlen Korpus kaum verhindern, der eingeleimte Sustainblock aus Fichte hält sie jedoch in Grenzen. Außerdem wird durch diesen Fichtenblock das Feedback-Verhalten gezähmt und der Gitarre zusätzliche „Klang-Masse“ verliehen. Die solide Tune-o-matic-Bridgeführt die Saiten über die beiden Höfner-Full-Size-Humbucker zum Hals hin. Dieser Hals mit dem sogenannten „Slendaneck“-Profil lässt sich sehr einfach bespielen, die Fingerfach bespielen, die Finger reichen dabei – auch dank des späten Hals-Korpus Übergangs am 20. Bund –ohne große Anstrengung bis in den 22. und somit letzten Bund. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 03 / 2020

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