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Test: Kiss my Strings Flow-Trem

Werkzeug für Feinmechaniker

Die Kollegen von Kiss my Strings sind kompromisslos. Punkt. Allein die Materialwahl, die Fertigungsqualität und nicht zuletzt die Preisgestaltung des Flow-Trem machen klar, dass man hier unterhalb der Champions League nicht einmal die Schuhe anzieht. Also, Anpfiff!

Im grassierenden Vintage-Hype und Relic-Wahn wird gern mal vergessen, dass nicht alle auf die Oldschool-Schlitten stehen. Mancher braucht Werkzeug, das kompromisslos und vom Feinsten ist, das hochspezialisiert ist, das nur einen einzigen Zweck erfüllen muss – hundertprozentige Zuverlässigkeit. Eines dieser Teile an der Gitarre ist das Tremolo-System, das ja eigentlich ein Vibrato-System ist. Wir erinnern uns: Vibrato ist eine Modulierung der Signalhöhe, also der Tonhöhe. Das Tremolo hingegen ist eine Modulierung der Signallautstärke, zumindest im elektrischen Bereich. Lange Rede hin, Begriffshaarspalterei her, wir reden hier von Tremolo-Systemen und meinen den altbekannten Jammerhaken und all seine Erscheinungsformen, vorrangig der des Double-Locking-Tremolos, gerne auch einfach mit Floyd Rose bezeichnet. Obwohl Mister Rose das Teil ja nicht allein erfunden hat, Dieter Gölsdorf ebenso einen wichtigen Teil (die Feinstimmer)beigesteuert hat und Kahler ja auch mal sowas in der Art gebaut haben. Jetzt aber Kiss my Strings.

kiss my strings flow trem 2

Hallo 80er!

Ich liebe Klischees! Kiss my Strings schicken natürlich nicht einfach nur ein Tremolosystem, da müsste ich ja meine alte Powerknifte wieder entstauben und tutto completto ihrer Hardware entledigen. Zugegeben, das müsste ich in der Tat dennoch mal wieder tun, aber das ist eine andere Geschichte. Von Kiss my Strings kamen zwei Charvel-Modelle mit Tiger-Stripe-Lackierung und Humbucker /Humbucker-im-Singlecoil-Format-Bestückung aus dem Hause Duncan –guter Standard. Einmal Volume und ein Dreiweg-Toggle reichen für ein 80er-Rennbrett locker aus. Als Vergleichsmodell für das KMS-Flow-Trem wurde auf der anderen Gitarre ein Standard-Floyd-Rose montiert. Das wird in Deutschland im Hause Schaller gefertigt, ist also durchaus ein echtes Qualitätsprodukt und nach wie vor die Referenz. Und so bietet der Griff zum Original-Floyd auch das bekannte Gefühl und die bekannten Eckpunkte. Der Hebel wird mittels Überwurfmutter fixiert, die Saiten nach dem Stimmen am Sattel mittels dreier Böckchen fixiert, danach per Feinstimmer final gestimmt. Gelagert wird das System mit Messerkanten an zwei Bolzen, die Saitenwerden (nach Abzwickender Ballends) im Systemmittels Böckchen und Klemmschrauben fixiert– alles wie man es kennt. Wo sind also die Unterschiede beim KMS-System?

Der andere Weg

Unterschiede gibt es viele, die meisten sind dabei nicht einmal offensichtlich. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 06 / 2020

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