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Test: Orange Trem Lord 30

Zurück in die Zukunft

Die Entwicklungsabteilung von Orange hat offensichtlich einen Betriebsausflug in die 1950erJahre unternommen, um sich eine ordentliche Schippe Inspiration für einen neuen Combo zu besorgen. Herausgekommen ist ein Brüllkoffer, der gar nicht so retro ist, wie es scheint.

Orange ist ein absolutes Traditionsunternehmen und einer der ältesten Verstärkerhersteller der Milchstrasse. Erst letztes Jahr knallten die Korken zum 50. Jubiläum und sicherlich haben auch Orange-Überzeugungstäter wie Jimmy Page, Steve Harris, Jim Root prostend eine Sektflöte erhoben. Stößchen! Vielleicht war es anlässlich dieses Geburtstages, dass die Idee aufkeimte, sich an einem einkanaligen Combo im Stil etwa der typischen Vox-AC Varianten zu versuchen. Allerdings hat man sich nicht damit zufriedengegeben, einfach einen Retro-Klon irgendeiner legendären Vorlage zu bauen, sondern sich ganz auf die hauseigenen Fähigkeiten besonnen, fantastische Amps mit ausgebufften Features zu schmieden. Intern scheint man mit dem Ergebnis derart zufrieden zu sein, dass beider Namensgebung direkt ein englischer Adelstitel mit rausgehauenwurde. Die Rede ist vom Trem Lord 30, der durchaus das Zeug hat, ein richtiger Klassiker zu werden.

orange tremlord 30 ruecks

Optisch ist man sich bei Orangekomplett treu geblieben. Das Gehäuse kommt im obligatorischem Orange, wobei es den Amp wahlweise auch in schwarz gibt, und weist alle typischen Merkmale auf. Angefangen beider hellen Frontbespannung, dem Design des Bedienfelds in lackierter Emaille-Optik mit den dazugehörigen Piktogrammen für die Funktion der Regler und natürlich kräftigen Kippschaltern. Selbstverständlich steht der Combo, wie bei Orange üblich, auf zwei Holzschienen und nicht auf Gummifüßen oder Rollen. Das soll einen positiven Effekt auf den Bassbereich haben.

Regler & Röhren

Für einen vermeintlich schlichten Einkanaler bietet der Amp erstaunlich viele Regler und Anschlüsse. Neben dem Input auf der Oberseite finden sich die Poti für Lautstärke, Bass, Höhen, Speed, nochmal Speed, Depth und den Federhall. Dazu noch zwei Kippschalter – ein On/Off und der Standby-Schalter, der neben eben dieser Mittelstellung noch die Optionen Headroom und Bedroom hat. Hier hat man also die Wahl zwischen 30- und zwei Watt Leistung, je nach Verwendungszweck. Auf der Rückseite liegen die drei Speaker-Ausgänge, Send und Return vom FX-Loop und drei Anschlüsse für Fussschalter (kein Witz). Einer für den Hall, einer für das Tremolo und der dritte für die zweite Speed-Option des Tremolos. Abschließend gibt es daneben noch einen letzten Kippschalter, mit dem die Leistung von vier auf zwei Endstufenröhren reduziert werden kann, was die Ausgangsleistung dann auf 15 respektive ein Wattdrosselt. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 01 / 2020

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