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Test: Pyramid 165th Anniversary Nofretete

Die Frankenstein-Pyramid

Wie Indiana Jones muss sich Guitar-Doc Lutz Heidlindemann gefühlt haben, als er vor ein paar Jahren den sogenannten „Schatz von Bubenreuth“ in Gestalt einer immensen Sammlung alter Höfner-Gitarrenparts aus den1960ern hob. Den Schätzen wurde zum 165.Firmenjubiläum der Firma Pyramid 2015 neues Leben eingehaucht. Kann man auch kurz vordem 170. nochmal einen Blick drauf werfen.

Die Schöne ist gekommen– das bedeutet in etwa der Name „Nofretete“, auf welchen seinerzeit die Frau von Pharao Echnaton hörte und deren meisterhafte Büste in einem Berliner Museum zu bestaunen ist. Der Name ist im Zusammenhang mit einer Gitarre durchaus als selbstbewusst zu bezeichnen, aber auch nicht völlig aus der Luft gegriffen. Allein die Entstehung der Gitarre mit dem spektakulären Schatzfund, der tatsächlich an eine ägyptische Ausgrabung erinnert und die damit einhergehende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, weist gewisse Parallelen auf. Und schön ist die Gitarre allemal geraten. Wenn eine Traditionsfirma wie Pyramid, die kommendes Jahr seit unglaublichen 170 Jahren Saiten für alle nur denkbaren Instrumente herstellt, eine Gitarre bauen lässt, dann darf man auch mal dick auftragen. Immerhin ist die Fertigung der Nofretete mit einigem Aufwand verbunden. Lutz Heidlindemann verpasste dem hohlen Body in einemaufwändigen Verfahren einen ursprünglich nicht vorgesehenen Sustainblock, der die Gitarre weniger anfällig für Rückkopplungenbei höheren Lautstärken im Bandgefüge macht.  Auf 50Stück ist die Auflage limitiert und wird in einem breiten Farbspektrum angeboten. Wir wurden für den Test mit einer dunkelroten Ausführung bedacht.

pyramid 165th anniversary nofretete 2

"It's alive!"

Der historische Ausgrabungs-Body besteht klassisch aus gesperrten Ahorn-Zargen und -Boden mit einer Fichtendecke. Der eingeleimte Hals aus der Gegenwart ist aus Ahorn und trägt ein Palisander Griffbrett. Bei den Pickups hat man sich mit Amber P94für P-90s im Humbucker-Format entschieden. Oben am Headstockwerkeln offene Schaller Grand-Tune-Mechaniken, unten laufen die Saiten über die ABM-Bridge zum einem ABM-Trapeze-Saitenhalter. Apropos Saiten: Vom Werk aus ist sie mit einem 11erSatz Monel Classics aus eigener Herstellung (logisch) bespannt. An dieser Stelle greifen Pyramid ganz tief in die Retro-Trickkiste und zeigt mal eben, was man als einer der ältesten Saitenfabrikanten so auf dem Kasten hat. In den 70ern waren derartige Saiten recht verbreitet, ihre Besonderheit ist, dass die Monel-Saiten auf einen runden Stahlkern, anstatt auf einem hexagonalen wie heute üblich, konstruiert werden. Angeblich steht Pyramid damit weltweit sogar alleine da. Den Saiten wird ein Retro-Soundzugeschrieben und eine angenehm weiche Bespielbarkeit. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 01 / 2020

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