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Test: Schecter Reaper 7 Multiscale

Multiscale Schnitter im edlen Gewand

Der Trend geht seit einiger Zeit in Richtung außergewöhnliche Hölzer mit teils krachend bunten Lackierungen, verbindet sich diese Vorliebe mit dem angesagten Multiscale-Konzept entstehen Gitarren wie die zum Test vorliegende Reaper.

Als großer Gitarrenhersteller für den Massenmarkt dürfen Schecter natürlich gerne mit auf dieses Boot aufspringen um solche optisch teils imposanten Gitarren auch den weniger gutbetuchten Saitenhexern zugänglich zu machen. Die Vorteile von Multiscale-Instrumenten stehen besonders im Hard'n'Heavy-Sektor hoch im Kurs, so kann der geneigte Shredder mit gewohnter Saitenspannung und verinnerlichten Pattern weiterhin seine Flitzefingerartistik zum Besten geben während die verlängerte Mensur zu den Basssaiten hin für klare Artikulation sorgt und auch tiefe Tunings locker wegsteckt. So hat sich in der letzten Zeit eine Fächerung von 27“ auf 25,5“ quasi als der etablierte Goldstandard durchgesetzt. Mit einer Mensurlänge von 27 Zoll sind auch tiefste Tunings problemlos möglich (die richtige Saitenwahl vorausgesetzt).Unterschiede bei den großen Herstellern finden sich, neben der elektrischen Ausstattung, besonders in der Wahl des Scheitelpunktes der Fächerung. Schecter hat diesen auf den elften Bund gelegt und entspricht damit mehr den Vorlieben der Hochtonartisten. Rhythmusgitarristen bevorzugen meist einen Scheitelpunkt irgendwo zwischen fünften und achtem Bund, einfach weil die Fächerung zur Kopfplatte hin dann nicht so ausladend wird und auch komplexere Akkordstrukturen ohne Krankenhausaufenthalt besser möglich sind.

Reaper 7 Unterseite

Stille Nacht, Lötkolben lacht

Schecter-typisch reist die Probandin im Karton an, ein Gigbag oder Koffer gehören nicht zum Lieferumfang. Mit einem Gewicht von nur 3,5 Kilogramm ist die Reaper für eine Siebensaiter mit Baritonmensur angenehm leicht und verhält sich auch am Gurt durchaus ausgewogen. Die blaue Burst-Lackierung präsentiert sich, abgesehen von einer winzigen optischen Unsauberkeit an der oberen Griffbrettflanke, von ihrer besten Seite, dieg roßzügig herausgearbeitete Armauflage wurde, wie Hals, Zargen und Rückseite nur klar lackiert. Beim Versuch direkt loszurocken passiert folgendes: Stille. Beim ersten Anlauf der Behebung fällt dann noch eine kaum greifende Schraube an der Abdeckung zum Elektronikfach ins Auge, kommt vor, klar, aber Stille ist jetzt eher unschön. Nach einemkurzen Check findet sich der Fehler an einer gebrochenen Lötstelle an der Buchse, kann auch beim Transport passieren, sollte aber nicht. Sonst ist des Elektronikfach sauber abgeschirmt, die Potis arbeiten gleichmäßig und mit angenehmen Widerstand, der Dreiwege-Schalter wirkt solide und rastet sauber ein. Die hauseigenen Stimmmechaniken ohne Locking-Funktion arbeiten recht schwergängig aber präzise. Die Kopfplatte wurde, wie der Korpus auch, mit einem Furnier aus gestockter Pappel belegt und greift an der obenliegenden Phase das farbliche Schema des Korpus elegant auf, die Saiten verlaufen mit geradem Zug über den Graphitsattel. Das Griffbrett aus Ebenholzweißt vereinzelt noch minimalsichtbare Spuren der Bundbearbeitung auf, diese wiederum ist, gemessen am aufgerufenen Preis, durchaus akkurat. Zur Orientierung dienen Offset/Reverse-Punkteinlagen im Griffbrett sowie die gewohnten Punkteinlagen auf der Griffbrettflanke. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 03 / 2020

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