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Test: Taylor 352ce V-Class

Kleiner Zwölfer

In vielen Songs der Rock- und Pop-Geschichte trägt der charakteristische Klang einer 12-String maßgeblich zum Gesamtsound bei. Viele scheuen jedoch davor zurück, sich den voluminösen Body einer Jumbo vor den Bauch zu schnallen und die Greifhand zum Bodybuilding zu schicken. Dass beides nicht sein muss, zeigen uns Taylor mit der 352ce V-Class.

taylor 352ce v class

Zwölfsaitige Gitarren erzeugen einen Klang, der von sogenannten Schwebungen geprägt ist, den die Grund- und die Oktavsaite aufgrund minimaler Intonationsunterschiede produzieren. Hieraus entsteht ein flächiger Klangteppich, der chorusartig zu schweben scheint. Da die E-, A-, D- und G-Saiten von dünneren Saiten begleitet werden, die eine Oktave höhergestimmt sind, ergibt sich aber auch ein Klang, bei dem der Bassanteil etwas in den Hintergrund tritt. Aus diesem Grund wird für die meisten 12-saitige Gitarren üblicherweise ein großer Korpus verwendet, vornehmlich eine Jumbo-Variante, da diese von Haus aus zu mehr Bassanteil tendieren. Andersherum sollte man meinen, dass ein kleiner Body zu einem dünneren Sound führt. Ein kompakter Grand-Concert-Korpus hat gegenüber einer Jumbo aber auch Vorteile. Zum einen ist er deutlich handlicher, zum anderen ist er weniger feedback anfällig.Also hat Andy Powers, Taylors Chef-Gitarrendesigner, viel Zeit und Gehirnschmalz investiert, um auch mit einem kleinen Korpus einen großen Klang zu erzielen. Das Ergebnis sind vier12-Strings mit Grand Concert Body, von denen wir die preisgünstigste ,die 352ce V-Class, hier vorstellen.

Massiv ausgerüstet

Die 352ce V-Class besitzt eine Fichtendecke sowie Boden und Zargen aus Sapeli, einer afrikanischen Mahagoni-Art. Ab der 300er-Serie sind bei Taylor alle Hölzer massiv. Die Decke ist hochglanz lackiert, der Rest der Gitarre seidenmatt. Binding und Schalllochrosette bestehen aus schwarzem Kunststoff, der von schwarz-weißen Purfling-Streifenbegleitet wird. Ein schwarzes Schlagbrett schützt die Decke vor Plektrumspuren. Der Cutaway erlaubt der Greifhand, zwei bis drei Bünde weiter nach oben zu gelangen. Dies ist auch gut so, denn der Hals ist bereits am Bund an den Korpus angeschraubt, sodass insgesamt nur
18 Bünde zur Verfügung stehen. Die Mensur ist mit 63,5 cm etwas kürzer als üblich, wodurch man mit einer etwas geringeren Saitenspannung auskommt und die Bundabstände geringfügig kleiner sind. Der Mahagoni-Hals ist mit 47 Millimeter für einen zwölfsaitigen Vertreter recht schmal. All dies zusammen mit einer erfreulich niedrigen Saitenlage macht die 352ce V-Class ausgesprochen komfortabel bespielbar. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 01 / 2020

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