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Test: Taylor 562ce V-class

Voll auf die 12!

Eine Zwölfsaitige muss nicht immer voluminös vor dem Bauch hängen und der Greifhand ermüdende Kraftanstrengungen abverlangen. Das war gestern. Heute beweist Taylor mit der 562ce V-class, dass es auch anders geht, ohne dem Klang seine Ausgewogenheit zu nehmen.

Eine 12-saitige Gitarre erzeugt von Haus aus einen hellen, schwebenden Klangteppich, der im Bassbereich durch die Oktavsaiten eher verhalten daherkommt. Ein kleiner Body wie etwa der Grand-Concert-Korpus der Taylor 562ce V-class verstärkt diese Tendenz und man müsste meinen, dass man von solch einem Instrument nur einen dünnen Sound zu hören bekommt. Doch weit gefehlt. Die 562ce V-class klingt wohlig klar und schwebend, dabei aber auch warm und durchweg stimmig. Wie kommt das? Bereits bei der Vorgänger-Version der 562ce V-class, der 562ce 12-fret, hat Taylors Master-Luthier Andy Powers an allen Stellschrauben gedreht, die zu einem solchen Klangcharakter führen. Aus diesem Grund verwendet er nicht nur für Boden, Zargen und Hals, sondern auch für die Decke massives Mahagoni, ein Holz, das für seinen warmen Klang bekannt ist. Powers hat weiterhin die Menur auf 63,5 Zentimeter verkürzt, was zu einer etwas geringeren Saitenspannung führt. Dadurch wird der tieferfrequente Anteil des Klang leicht angehoben, was ebenfalls zu einem wärmeren Sound führt. Die Reduktion der Saitenspannung führt auch zu einer Verbesserung der Bespielbarkeit. Der Hals ist bereits am zwölften Bund an den Korpus angeschraubt, sodass der Cutaway für etwas mehr Bewegungsfreiheit nach oben sehr willkommen ist.

taylor 562ce v class 2

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In der hier vorgestellten, aktuellen Version der 562ce wurden im Vergleich zum Vorgängermodell weitere Anpassungen vorgenommen. Die wichtigste ist sicherlich der Umstieg auf das von Andy Powers entwickelte V-class-Bracing, mit dem inzwischen fast alle vollmassiven Taylor-Gitarren ausgestattet sind. Mit dieser Beleistungsarchitektur gelingt es laut Taylor erstmals, das Sustain und die Lautstärke einer Gitarre gleichzeitig zu erhöhen. Außerdem verbessert das V-Bracing die Intonation des Instruments. Eine weitere Modifikation erkennt man bei einem Blick auf die Brücke. Die zwölfsaitige 562ce V-class kommt mit nur sechs Bridge-Pins aus, wobei jeder ein Saitenpaar hält. Taylor verwendet hierfür Standard-Pins, die lediglich mit einem etwas größeren Öffnungswinkel ausgestattet sind. Zur Optimierung des Schwingungsverhaltens der Decke hat Andy Powers außerdem die Brücke etwas schmaler gestaltet. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 02 / 2020

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