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Test: Jackson SLATXF8Q MS

Warum spielst du denn nicht einfach Bass?

Jackson SLATXF8Q MS

Diese und ähnlich geartete Fragen darf man sich auch heute noch regelmäßig gefallen lassen, wenn man mit einer achtsaitigen Extended-Range-Gitarre (ERG) wie der vorliegenden Jackson irgendwo erscheint. Wenn dann der blues-affine Telecaster-Liebhaber auch noch die gefächerten Bünde und die schieren Ausmaße eines solchen Monstrums erblickt, endet die Begegnung in der Regel mit leichtem Schulterzucken und sorgfältig platziertem Kopfschütteln auf beiden Seiten.

jackson slatxf8q ms

Derweil ist das Konzept der gefächerten Bünde (Multiscale) weder neu noch Teufelswerk. Tiefe Tunings erfordern für eine vernünftige Wiedergabe der tiefsten Saiten eine längere Mensur um präzise dargestellt zu werden, auf der Diskantseite ist das gewohnte Spielgefühl jedoch nicht gleich völlig aus den Angeln gehoben. Jackson hat sich hier für eine Mensur zwischen 28“ und 26“ entschieden und liegt damit etwas über dem etablierten „Goldstandard“ von 27“-25,5“. Gerade bei Anhängern von ERG's geht das Tuning oft bis tief in den Keller und auch dann ist noch Luft nach unten. Um dennoch in den Genuss knackiger Ansprache mit Durchsetzungsvermögen zukommen, aber auch weiterhin im nahezu gewohnten Bereich solieren zu können ist die Bauart mit Fächerbünden also absolut sinnvoll. Am Handling scheiden sich, wie so häufig, die Geister, muss man einfach ausprobieren, in der Regel ist keine ernstzunehmende Einarbeitungszeit nötig.

Stichwort Handling

Wo wir gerade dabei sind: der durchgehende Ahornhals unserer Probandin ist schon ein rechter Brocken. Das Profil mit seinem flachen D und den minimalen Schultern liegt gut in der Hand, bei einer Sattelbreite von 47,6 Millimetern, acht Saiten und der merklich verlängerten Baritonmensur ist aber gerade für Ein-,oder Umsteiger sicherlich eine gewisse Gewöhnung nötig, die langen Wurstfinger des Autors können aber alle Lagen problemlos erreichen. Der Scheitelpunkt der Fächerung ist zwischen siebtem und achtem Bund verortet und lässt somit auch in den tiefen Lagen noch einigermaßen problemloses Akkordspiel zu.

Facts & Specs

Der Sattel pikst in den tiefen Lagen ein wenig in die Greifhand, hier darf man gerne nochmal mit der Feiler an, die Überleitung des Lorbeer-Griffbrettes in den4x4-Headstock ist, wie in dieser Preisklasse üblich, nicht hübsch, dafür effektiv gelöst. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 11 / 2020

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