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Test: Wildwood Guitars Modell BG-I

Kreativ, kreativ

Die opulente Erscheinung der Wildwood Guitars BG-I wirkt mit der simplen Modellbezeichnung nahezu trivial abgestraft, denn hier wird vor allem das Material kreativ zum Einsatz gebracht. Der Kopf hinter diesem außergewöhnlichen Instrument ist Erbauer Frank Pampel aus dem schönen Sachsen.

Im sächsischen Lichtenstein fertigt Frank Pampel mit seiner Firma Wildwood Guitars Gitarren und Lapsteels nach Kundenwunsch an. Wer die Homepage unter die Lupe nimmt, wird schnell feststellen, dass die Marschrichtung hier ganz klar umrissen ist. Hier geht es um die Liebe zu Blues, Country und Rock‘n‘Roll, so ist die zum Test vorliegende Gitarre auch als Hommage an die Bigsby-Gitarre des 1983 verstorbenen Country-Musikers Merle Travis zu verstehen. Ohne Frage ist die Formensprache polarisierend, und gerade mit den aufgebrachten Verzierungen aus laminiertem Kirschbaum steht bei der BG-1 Zurückhaltung und Understatement nicht ganz oben auf der Liste. Das gute Stück wird im stabilen Tweed-Rechteckkoffer geliefert. Nun wollen wir aber erstmal Konstruktion und Komponenten genauer unter die Lupe nehmen.

wildwood guitars modell bg i rueckseite

Die Fakten

Wir haben es mit einem massiven Korpus aus einem Stück Linde zu tun, das Vogelaugenahorn Furnier auf der Front wird von einem zweistreifigen Binding (schwarz-beiges Elfenbein-Imitat) schick in Szene gesetzt. Die aufgebrachten Verzierungen aus Holz passen sich mit ihrer Braunfärbung bestens der Korpusfarbe an und verleihen der ohnehin schon üppigen Optik noch einen besonderen Twist. Abgesehen von Schlagbrett, Pickuprahmen und optischem Saitenhalter findet sich bei der Auflagefläche für den rechten Unterarm noch eine weitere Verzierung, allesamt mit Kirschbaumfurnier veredelt. Auch die Potiknöpfe wurden mit einer Einlage aus Vogelaugenahorn versehen und runden das Erscheinungsbild ab. An dieser Stelle muss auch erwähnt sein, dass, entgegen den klassischen Gewohnheiten, Volume-, und Tone-Poti vertauscht sind. Das ist Absicht und einer historischen Begebenheit geschuldet. In den frühen Tagen der E-Gitarre versuchten Gitarristen den sogenannten Boo-Wah Effekt der Steel-Gitarristen nachzuahmen. Dabei dreht man nach dem Anschlagen des Tons den Tone-Poti auf. Kann man mit einem Wah-Wah machen, geht aber auch mit Poti. Alle Holzarbeiten sind solide ausgeführt, auf der Rückseite des Korpus finden sich allerdings zwei kleine Unregelmäßigkeiten im Holz in Form von Astlöchern. Da die gesamte Gitarre aber ordentlich mit einem Hartöl behandelt wurde, das sich ganz nebenbei großartig anfühlt, ist das rein optisch zu bewerten. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 02 / 2020

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