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Test: 3 Yamaha-Modelle

Klein, transportabel, praktisch

Yamaha THR10II, THR10II Wireless & THR30 Wireless

Nicht immer muss es ein großer Röhrenverstärker sein, der die ganze Nachbarschaft zusammenbrüllt. Mit der THR-Serie haben Yamaha vielmehr seit einigen Jahren das genaue Gegenteil im Programm. Was die zweite Gerätegeneration zu bieten hat, zeigt dieser Test.

Seit 2011 haben Yamaha mit der THR Serie eine praxisgerechte und beliebte Verstärkerreihe im Angebot, die Gitarristen zuhause mit überraschend überzeugendem Sound erfreut. Lassen wir die beiden bühnentauglichen THR100-Modelle einmal außer acht, so gab es bisher den THR5 und drei klanglich unterschiedlichabgestimmteTHR10-Modelle.Die aktualisierte Produktlinie zeigt nunmehr ein hierarchisches Profil: Es gibt zwei THR10-Modelle,mit und ohne Wireless-Receiver und Akkubetrieb sowie das kräftigere Flaggschiff THR30II Wireless, kurz THR30. Erhalten blieb das kompakte Metallgehäuse, das mit einem neuen Gitterversehen wurde und nur noch in cremefarben verfügbar ist. Natürlich glimmt weiterhin die dekorativorange Beleuchtung von innen heraus, so als wären Röhren verbaut.

yamaha frontseite

Konzept

Alle hier vorgestellten Verstärker stellen miniaturisierte Combos dar – klein, transportabel und praktisch. Die Bedienelemente sind entsprechend oben zu finden. Hier findet sich die manuelle Auswahl der digitalen  Verstärkersimulationen, fünf benutzerdefinierbare Presets, ein Tuner mit Notenanzeige (und Tap-Tempo-Funktion). Außerdem dabei ein Regler für Master, Gain, eine dreibandige Klangregelung, ein Modulationseffekt, Delay/Reverb sowie Pegelsteller für das Gitarren- und ein Playbacksignal. Letzteres kann wahlweise über den Auxeingang (3,5-mm-Klinke),USB oder Bluetooth eingespeist werden. Neben dem Gitarreneingang gibt es einen Kopfhörerausgang(6,3 mm) und besagte USB Schnittstelle, mit denen die THR-Modelle zum Audio-Interface werden. Die Verstärkung übernimmt eine kleine  stereophone Transistorendstufe, die zwei Vollbereichslautsprecher antreibt. DieTHR10-Modelle bieten je zweimal 10 Watt Leistung und setzen auf Lautsprecher mit 8-cm-Durchmesser,während der THR30 mit zweimal 30 Watt und9-cm-Lautsprechern mehr Leistungsreserven und Bassvolumen aufweist. Für den möglichen Akkubetrieb mit einer Spieldauer von circa fünf Stunden reduziert sich diese Leistung auf jeweils 7,5 Watt. DerTHR30 verfügt zudem über zwei analoge Klinkenausgänge und lässt sich damit auch an größere Verstärker anschließen. Auf dedizierte Anschlüsse für Fußschalter und einen Effektweg verzichten Yamaha weiterhin. Allerdings erlaubt die Bluetooth-Funktionalität laut Handbuch prinzipiell die Nutzung entsprechender drahtloser Fußschalter, wie etwa von IK Multimedia.

Was ist neu

Insgesamt wählt man damit nun aus 15 Gitarren-und drei Bassverstärkermodellen. Hinzukommen je drei Flat- und drei Akustikmodi – letztere mit unterschiedlichen, virtuellen Mikrofonierungen.Die Slots heißen Clean, Crunch, Lead, Hi Gain, Special, Bass, Acoustic und Flat. Die Verstärkerauswahlreicht dabei, ohne genauere Bezeichnung, von Fender über Vox, Marshall bis hin zu Bogner. Gänzlich neue Verstärkermodelle gibt es allerdings nicht. Und auch die Möglichkeit des THR5, für die Nutzung mit akustischen Gitarren die virtuelle Mikrofonierung und das Direktsignal in ein variables Mischungsverhältnis zu bringen, ist in den neuen Geräten nicht vorgesehen. Über den THR30 erreicht man die Modelle über drei umschaltbare Bänke am Gerät, während man in den kleineren Modellen neben der Standardauswahl am Gerät die kostenlose App THR-Remote(iOS, Android) oder die gleichnamige Software für Windows und macOS bemühen muss .Neu ist auch die Bluetooth-Kompatibilität und der mögliche Akkubetrieb der beiden größeren Modelle. Im Gegenzug entfällt der mögliche Batteriebetrieb der Vorgänger. Die beiden großen Modellepunkten zu dem mit einem integrierten Wireless-Receiver, der mit den entsprechenden Sendern von Line 6 kompatibel ist. Besonders komfortabel: Die Ladestation spart man sich, denn der optionale Sender(Line 6 Relay G10T) wird durch Einstecken in die Klinkenbuchse direkt am Gerät geladen. [...]

 

Den vollen Testbericht gibt es im guitar Magazin Ausgabe 03 / 2020

guitar Ausgabe 03 / 2020 im Shop als E-Paper

 

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